Sachsenchronik
- ein geschichtlicher Abriss von Ralf Schwart -
Siedlungsräume der Sachsen im 8. Jahrhundert
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Die auf dem Kontinent  zurückgebliebenen Sachsen  gliederten sich  zunächst in die starken  Stammesbünde der Engern,  Westfalen, Ostfalen und Nordalbingen.  Bündnisse schlossen sie vor allem mit Friesen und auch Dänen.
um 300
Römer beschreiben die Herausbildung 5 germanischer Völker: Sachsen (zwischen Elbe und Rhein), Franken (beiderseits des Rhein), Alamannen (am Oberrhein), Thüringer (Werra und nördlich des Main) und Goten (untere Donau).

449
Erste Einwanderungswelle von Sachsen, Jüten und Angeln nach Britannien.

451
Sachsen kämpfen auf den Katalaunischen Feldern (Gallien) gegen die Hunnen.

714
Karl Martell bekriegt die Friesen und Sachsen.

754
Friesen erschlagen Bonifatius.

772
Karl der Große dringt in die Gebiete der Engern ein und erobert die Eresburg an der Diemel. Das ist der Beginn der Sachsenkriege.
In den folgenden 32 Jahren führt der mächtigste Mann Europas, König der Franken und Langobarden, einen Krieg gegen ein Volk von nicht mehr als 500 000 Menschen, die in den großen sächsischen Stammesbünden der Engern, Westfalen, Ostfalen und Nordalbinger organisiert sind. Dieser Krieg wurde durch Mord, Raub, Plünderung und Brandstiftung auf beiden Seiten geführt, wogegen man den Sachsen zu Gute halten muss, dass sie das Frankenreich nicht bedrängten, sondern nur ihre eigenen Identität verteidigten.
Karl verlangte die bedingungslose Unterwerfung unter das Christentum, und das hatte seinen Grund, denn seine Position im eigenen Reich war nicht umstritten. Sein Vater Pippin hatte im Jahre 751 den Bruch mit der 300 Jahre währenden Blutsheiligkeit der Franken gewagt und den letzten Merowinger Childerich (III.) die Krone abgenommen. Karl wusste, dass die Feinde im eigenen Reich sein Versagen gegen die Sachsen als Schwäche des Heiland Jesu auslegen würden, aber nur der Glaube an diesen war das Machtfundament Karl des Großen.
Die Sachsen indes verkörperten eine in Europa einzigartige Naturreligion, die sich in den Flüssen, Seen, Wäldern und Hainen widerspiegelte, darum gaben sie keinen Meter dieses heiligen Bodens preis.

775
Im Handstreich von ›Lübecke‹ befreiten die sich unter die verschleppten Familien geschlichenen Sachsenkrieger alle Gefangenen und erschlugen die fränkische Wachmannschaft.

782
Im Weserbergland verlieren die Franken ein ganzes Heer gegen die Sachsen. Hohe Angehörige des fränkischen Adels und mehrere Königsboten fallen unter den Schwertern und Beilen der Sachsen.
Im selben Jahr verübt Karl das Blutgericht an der Aller, wo er 4500 sächsische Geiseln hinrichten lässt, wahrscheinlich aus Rache.

784
Karl der Große verbietet die bei den Sachsen übliche Leichenverbrennung.
 
785
Widukind, der einzig überlieferte Name eines sächsischen Edelings, unterwirft sich Karl dem Großen und nimmt die Taufe an. Die Sachsenkriege dauern noch knapp 20 Jahre fort.

792
Große sächsische Erhebung. Sachsen verbünden sich mit Friesen und Dänen gegen Karl.

795
Die Deportationen von Sachsen werden wieder verstärkt. Mehr als 7000 Menschen werden weit nach Süden und Westen in das Frankenreich verschleppt.
Karl glaubte, damit den Widerstand brechen zu können, da der heilige Boden den Sachsen scheinbar immer wieder neue Kräfte verlieh. Und in der Tat hatte er damit Recht, denn auf fremden Boden waren die Sachsen ihrem Heil beraubt.

800
Karl der Große wird durch Papst Stephan(II.) zum Kaiser gekrönt. Er sieht sich selbst als Nachfolge
kaiser des Römischen Reiches.

804
Letzter Feldzug Karl des Großen gegen die Sachsen.  Die Jahrzehnte des Krieges, die Anstrengungen der Kämpfe, die Verschleppungen, aber auch die über die Generation hinweg erfolgten Zwangstaufen der  Sachsen und auch die zunehmende Vetternwirtschaft unter  den sächsischen Edlen, die Karl großzügig mit Lehen belohnte, taten ein Übriges und so fügte man sich in das Frankenreich ein. Ein Fazit der Opfer zu ziehen, wäre hier müßig, beide Seiten schenkten sich nichts.
 
824
König Egbert von Westsachsen (Wessex) unterwirft alle englischen Königreiche und erlangt Allein- herrschaft auf der Insel.

871
Der Westsachse Alfred der Große, König von England, besiegt die Dänen auf der Insel Britannien.

909
Sachsenherzog Heinrich heiratet in zweiter Ehe Mathilde, Tochter des Grafen Theoderich (Dietrich) von Westfalen, aus der direkten Nachfahrenslinie des legendären Widukind, der dem Frankenkönig Karl der Große erbitterte Kämpfe lieferte.

912
Aus der Ehe Heinrichs mit Mathilde wird ein Sohn geboren, dem Heinrich den Namen seines Vaters gab: Otto.

919
Sachsenherzog Heinrich (I.) wird König des Ostfränkischen Reiches und wird als 1. deutscher König angesehen.
das Königreich der deutschen Stämme
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Das Königreich deutscher Stämme unter Heinrich (I.) im Jahre 919.                                           
925
Heinrich (I.) unterwirft Lotharingien.

928
Heinrich (I.) erobert das slawische Brennabor (Brandenburg).

929
Der Erbprinz Otto, Heinrichs Sohn aus zweiter Ehe, heiratet Edgith von Wessex (Westsachsen), Tochter König Edwards von England.

933
Heinrich (I.) besiegt die Ungarn an der Unstrut.
 
934
Heinrich (I.) besiegt den Dänenkönig Knut und nimmt Haithabu ein.

 936
Otto (I.), der Große, Sohn aus Heinrichs (I.) zweiter Ehe wird deutscher König. Heinrich (I.) stirbt am 2.Juli in Memleben an den Folgen eines Schlaganfalls, der ihm auf einem Jagdausflug im Vorjahr im Harz widerfuhr. Seine Grabstätte ist vor dem Altar der Stiftskirche auf dem Burgberg in Quedlinburg.
Nur sein fortgeschrittenes Alter und die damit verbundene Gebrechlichkeit verhinderten Heinrichs Zug nach Italien; er hatte ein nach innen und außen hin stabiles Königreich der Deutschen Stämme hinterlassen.

938
Thankmar, älterer Bruder Otto (I.), der sich um die Krone betrogen sieht, nimmt den Königsbruder Heinrich, Herzog von Bayern, gefangen und erhebt sich mit Eberhard, Sohn des verstorbenen Bayernherzog Arnulf, gegen den König.
Bei der Erstürmung der Eresburg an der Diemel durch das Heer Otto (I.) wird Thankmar unter mysteriösen Umständen erschlagen. Otto selbst soll Thankmars Tod sehr missfallen haben.

951
Otto (I.) heiratet ein zweites Mal. Durch seine Braut, Adelheid von Burgund, verleibt er das verwaiste Königreich Burgund dem Reich der Deutschen ein. 1. Italienzug Ottos.

953
Luidolf, Herzog von Schwaben, Sohn Otto (I.) aus erster Ehe, strengt einen Aufstand gegen seinen Vater an, wird besiegt und verliert sein Herzogtum.
 
955
Otto (I.) schlägt mit einem Heer aus allen Volksteilen der deutschen und böhmischen Stämme die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg vernichtend.

956
Wilhelm Bischof von Mainz, Ottos (I.) außerehelicher Sohn mit einer Slawin, *929, wird Erzkanzler des Reiches.

962
Papst Johannes (XII.) salbt Otto (I.) in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Otto ist der erste Deutsche auf dem Kaiserthron. 2. Italienzug Ottos.
Da der Papst im Nachhinein wiederholt kaiserfeindlich auftritt, werden Ottos Anstrengungen  zwangsläufig immer mehr auf Italien fokussiert. Der Jahrhunderte währende Machtkampf zwischen Papsttum und Kaisertum, der in der Mitte des 13. Jahrhundert in der Ausrottung der Staufer gipfelte, nahm hier seinen Ursprung. Unter der Herrschaft der Ottonen hatte das Papsttum jedoch das Nachsehen, was sich später bei den Saliern und Staufern ändern sollte. Beide Seiten machten dann rege Gebrauch von der absurden Maßnahme sich gegenseitig zu exkommunizieren, d.h. sich aus der Christenheit auszuschließen, was für einen Gläubigen das Höchsmaß aller Leiden bedeutete.

967
Otto (I.) vollendet den Dombau zu Magdeburg. 3. Italienzug des Kaisers, um die Dinge nach seinem  Sinne zu richten. Er wird fünf Jahre und zehn Monate dort sein.

972
Otto (II.), Sohn Kaiser Otto (I.) aus der Ehe mit Adelheid, heiratet die byzantinische Prinzessin Theophano.
 
973
Kaiserkrönung Otto (II.), der noch zu Lebzeiten seines Vaters deutscher König wurde.
Otto (I.) stirbt am 7. Mai in Memleben, wahrscheinlich an einer Lebensmittelvergiftung. Seine Grabstätte ist der St.-Mauritius-Dom in Magdeburg, den er selbst bauen ließ.
Otto hatte anfangs gegen innere Widerstände, auch von Seiten der eigenen Verwandtschaft, zu kämpfen,
überstand diese jedoch mit einer Mischung aus Milde und Strenge. Bei der Abwehr der äußeren Feinde des Reiches gelang ihm die notwendige Konsolidierung, die er für seine 3 Italienzüge brauchte.  Als erster deutscher Kaiser für immer unsterblich!

979
Feldzug Otto (II.) nach Paris und Verhinderung der französischen Besetzung Lothringens.

982
Niederlage Otto (II.) im Kampf gegen die Sarazenen (Araber) in Unteritalien. Der Kaiser entkommt mit knapper Not.

983
Nach dem Tod Otto (II.) führen seine Witwe Theophano und seine Mutter Adelheid von Burgund die Regentschaft über das Reich bis Ottos Sohn das Alter dafür erlangt.

995
Otto (III.), nun König, unterwirft die Obodriten. Der Kaiser, der im Gegensatz zu Vater und Großvater Schreiben und Lesen kann und sich mit den Wissenschaften befasst, fördert Kultur und Bildung.

996
Kaiserkrönung Otto (III.).
 
997
Otto (III.) fällt in Rom ein und verhängt ein Strafgericht über die Stadt, weil der Stadtadel den von ihm eingesetzten Papst Johannes (XV.) verjagt hatte.

998
Otto (III-) läst in Pavia eine Synode abhalten.

1002
Heinrich (II.) – ein Urenkel Heinrich (I.) aus der Linie seines jüngsten Sohnes Heinrich (Bruder von Kaiser Otto), dem der das Herzogtum Bayern übertrug wird deutscher König.

1014
Heinrich (II.) wird Kaiser.

1024
Nach dem Tode des letzen Sachsenkaisers übernehmen die Salier-Franken mit Konrad (II.) die Krone des Heiligen Römischen Reiches. Auch Heinrich (II.) führte 3 Italienzüge durch, festigte die Reichseinheit und den Einfluss auf Rom.
Abfolge der großen Sachsen
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Der Sachsen Könige und Kaiser in der gloreichen Zeit der kaiserlichen Macht von 919 bis 1024.   
1066
Die Normannen unter Herzog Wilhelm erobern England und beenden die fünfhundertjährige Herrschaft der Sachsen.

1112
Aufstand der Sachsen durch Herzog Lothar (III.) und Erzbischof Adelbert von Mainz gegen den Salier-Kaiser Heinrich (V.)

1115
Niederlage Heinrich (V.) gegen die Sachsen und Annahme des Wormser Konkordat (Kaiser verzichtet auf Investur und belehnt geistliche Fürsten mit weltlichem Besitz).
 
1125
Lothar (III.) von Sachsen wird deutscher König.

1133
Lothar (III.) von Sachsen wird römisch-deutscher Kaiser.

1138
Nach dem Tode Lothar (III.) nun der Staufer Konrad (III.) auf dem deutschen Königthron.

1150
Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen, gründet Braunschweig.

1156
Heinrich der Löwe erhält auch Bayern als Lehen. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches seit 1150 nun der Staufer Friedrich (I.), Barbarossa.

1158
Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern, gründet München.

1160
Der Obodritenfürst Niklot fällt gegen die Sachsen Heinrich des Löwen beim Ausfall aus seiner belagerten Burg Werle bei Schwaan (Mecklenburg-Vorpommern).

1167
Pribislav, Sohn Niklots, wird Heinrichs Vasall und erhält das Erbland seines Vaters zum Lehen.

1172
Heinrich der Löwe pilgert nach Jerusalem.
 
1176
Die lombardischen Städte besiegen Kaiser Friedrich (I.) in der Schlacht bei Legnano. Wie auch beim Italienzug 1174 verweigerte Heinrich der Löwe dem Kaiser die Heeresfolge.

1179
Der Kaiser belegt Heinrich den Löwen mit der Reichsacht. Die Lehen Bayern und Sachsen werden Heinrich  entzogen. Er gilt als vogelfrei und flieht zu seinem Schwiegersohn, den englischen Prinzen Richard Löwenherz.

1180
Das ehemalige Herzogtum Sachsen wird aufgeteilt und somit beseitigt. Der Erzbischof von Köln erhält das Filetstück Westfalen. Die übrigen Gebiete westliche der Elbe zerfallen zu kleinen Familiendynastien.
Der östliche Teil Sachsens, das Heinrich den Slawen abgerungen hatte und für das er fremden Fürsten ein Burgenbaurecht verlieh, wurde vom Kaiser an Bernhard von Anhalt, einem Askanier, aus fränkisch- alemannischem Geschlecht übertragen. Dieser Bernhard von Anhalt empfing nun ebenso den Titel Herzog von Sachsen.
Der Name wanderte somit flussaufwärts, ohne dass ein Volk wanderte.

1198
Otto (IV.), Sohn Heinrich des Löwen, wird deutscher Gegenkönig zum Staufer Philipp von Schwaben, der 1208 ermordet wird.

1209
Otto (IV.) wird römisch-deutscher Kaiser.

1210
Kaiser Otto (IV.) wird durch Papst Innozenz (III.) gebannt, als er das Königreich Sizilien zu erobern beginnt, denn der Papst hatte selbst ein Auge auf das Filetstück Italiens geworfen und beanspruchte es persönlich.

1214
Kaiser Otto (IV.) wird vom Staufer Friedrich (II.) – zunächst ein Günstling des Papstes, denn jedoch der ärgste Feind der Kurie – im Bündnis mit Philipp (II.) von Frankreich besiegt.

1218
Mit dem Tode Otto (IV.) verabschieden sich die Sachsen endgültig von der Bildfläche des deutschen Hochadels, die sie selbst 300 Jahre zuvor mit Heinrich (I.) geschaffen hatten.
Die Stadt Rostock erhält Lübsches Stadtrecht, Lübeck wurde von Heinrich dem Löwen zuvor als Paradestadt gegründet.

1423
Nach dem Aussterben der Askanier wird der Name Herzogtum Sachsen wieder frei. Da der Name schon zum Kürfürstentum Sachsen aufgewertet wurde, fiel es dem römisch-deutschen König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Sigismund von Luxemburg, was aber zu dem Zeitpunkt Lüzelburg hieß, nicht sonderlich schwer, einen neuen Abnehmer für diesen Namen zu finden. Und seine Wahl fiel auf den Wettiner Fürsten Friedrich (IV.), Markgraf von Meißen, der nun als Friedrich (I.) den Titel Kurfürst von Sachsen  trug.
Diese neuen Sachsen jedoch hatten nun keinerlei Bezug mehr zu den germanischen Stämmen der Sachsen, die nach England segelten, gegen die Hunnen und den Frankenkaiser kämpften, das erste Königreich deutscher Stämme gründeten und den ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation stellten.
 
1714
Der Kurfürst von Hannover Friedrich (III.) besteigt als Georg (I.) den englischen Thron. Das Haus Hannover regiert das Inselkönigreich bis 1901.

1901
Das Haus Sachsen-Coburg-Gotha übernimmt mit Edward (VII.) das Königtum in England.

1917
Das Haus Sachsen-Coburg-Gotha leugnet seine deutschen Wurzeln und benennt sich in Haus Windsor um.

die Sachsenkönigreiche Britanniens
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Die  im 5. Jahrhundert ausgewanderten Sachsen , Jüten und Angeln gründeten auf der Insel Britannia die Königreiche Wessex, Susses, Essex, Kent, Mercia, Ostanglia, Northumbria und drängten die Kelten in die Extremgebiete zurück. Egbert, König der Westsachsen, konnte erstmals zum Oberherr aller englischen Königreiche aufsteigen (829).
Diese Einheit  war jedoch nicht  beständig  und immer wieder durch Abwehrkämpfe gegen die einfallenden Dänen und Norweger  gekennzeichnet. Im Jahre 1066 besetzte der Normanne Wilhelm, der Eroberer, die Insel und schlug den Sachsenkönig Harald bei Hastings vernichtend, der zuvor seinerseits den Einfall der Norweger zurückschlagen  konnte.
Trotzdem waren es die Angeln, die England den Namen gaben, abgeleitet von Angelland, wahrscheinlich der erste Ort, wo die Norweger landeten.
Und dennoch waren es auch  immer wieder Sachsen, die die Königskrone  der Engländer trugen.  Und ab dem Jahre 1714 haben diese Sachsen  sogar deutsche Wurzeln, denn der Kurfürst von Hannover bestieg als Georg I. den englischen Königsstuhl, obwohl er kein englisches Wort  sprach. Das Haus Hannover regierte in England bis 1901 und schloß mit den deutschen Ländern auf dem Kontinent oft enge Bündnisse, so mit Preußen im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) - dem historisch gesehen 1. Weltkrieg der Menschheitsgeschichte. Seit dem Jahr 1901 sitzt schließlich das Haus Sachsen-Coburg-Gotha auf dem englischen Königsstuhl, das sich seit 1917 Haus Windsor nennt.

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